Es war wieder eine großartige Saison im Kunstradsport Weltcup 2025.

Noch läuft es nicht ganz reibungslos, wie wir es uns bei der Einführung vor acht Jahren vorgestellt haben. Dennoch dürfen wir mit dieser Saison mehr als zufrieden sein.

Ein ganz besonderes Highlight war der dritte Durchgang in Puteaux / Frankreich. Schon alleine wegen des Veranstaltungsortes vor den Toren der französischen Hauptstadt Paris war die Reise wert. Auch die Durchführung war des Anlasses für die Wettkampfserie würdig. Der Sportkomplex war passend für einen Weltcup und auch die Organisation waren ein Erlebnis. Valentine Rieb hat mit dem CSM Puteaux eine Bastion in Frankreich aufgebaut. Mit einem vergleichsweise kleinen Team hat Sie ein Umfeld für den Hallenradsport geschaffen das auf eine Wiederholung hoffen lassen darf. Die Zahlen sprechen auch für eine Neuauflage. 18 Nationen waren nach Frankreich gekommen, so viele wie noch bei keiner Veranstaltung der Weltcupserie.

In keinem Fall dürfen die anderen Austragungsort vergessen werden. Auch beim ersten Durchgang waren wir nach vielen Jahren wieder in Prag. Jan Rasa gelingt es in der Halle in Stadtteil Pankrac ansprechende Bedingungen zu schaffen.

Allen Schwierigkeiten zum Trotz durften wir zum zweiten Durchgang nach Langenselbold fahren. Damit war die Serie für 2025 komplett. Nicht nur die Hitze des Sommers lies Zuschauer und Sportler schwitzen. Lea-Victoria Styber und Nico Rödiger haben die Doppelbelastung Sportler und Organisator sehr gut bewältigt.

Das Finale in Öschelbronn war nicht nur sportlich ein Höhepunkt. Hätte die Weltmeisterschaft nicht in solcher Nähe stattgefunden, die Halle wäre aus allen Nähten geplatzt. Bei solch einem tollen Umfeld sind auch die Leistungen der Sportler auf diesem Niveau.

Das dann leider, es ist aber auch ein guter Anlass, viele Sportler vom Wettkampfsport Abschied nehmen, ist zwar traurig für uns. Es ist aber dehnen zu gönnen, dass sie sich in diesem schönen Rahmen befriedigt und glücklich verabschieden können.

Die Umstände das es nicht allen qualifizierten Sportlern möglich war, die notwendige Reisezeit und die freien Tage bei Schule, Universität und Arbeitgeber eine Woche nach der Weltmeisterschaft frei zu machen, dürfen wir glücklich sein das trotz aller Umstände wieder viele Teilnehmer bereit waren die Abschlussveranstaltung in den engen Kalender zu pressen. Es ist leider nicht allen Sportler möglich ist, mehr als zwei Woche frei zu halten, oder eine Reise von mehreren tausend Kilometern an zwei aufeinander folgenden Wochenenden zu finanzieren. Es darf nicht unerwähnt bleiben, das Hongkong bereits am 31.Oktober zur WM angereist ist, und die Finalteilnehmer am 17.November die Heimreise angetreten haben. Auch die Sportler aus Ungarn oder der Tschechischen Republik müssen für ihren Einsatz bewundert werden.

Mit einem Blick in die Zukunft können wir uns auch glücklich schätzen. Endlich sind wir in der Lage alle Veranstaltungen in Ruhe zu planen. Alle Vier Durchgänge sind vergeben. Das war uns nur bei der Einführung und langer Vorbereitung gelungen. Auch für das Finale haben wir eine Lösung gefunden, die hoffentlich besten Bedingungen für alle Teilnehmer erwarten lässt.

Teile diese Seite: