Am 15. Februar 2026 fand das diesjährige ICWW-Patentreffen in Gau-Algesheim statt. Insgesamt nahmen 14 Personen an der hybriden Veranstaltung teil. Nach der Begrüßung durch den Vorstand wurde allen Paten für ihr Engagement gedankt. Der Vorstand nutzte die Gelegenheit und gab neue Zuständigkeiten innerhalb des ICWW bekannt: Marcel Jüngling übernimmt die Betreuung der Paten, Lukas Kohl fungiert als Ansprechpartner für die World Cups.
Zu Beginn stellte Andreas Brembek den Haushaltsplan für das Jahr 2026 vor. Im Anschluss wurden zahlreichen internationalen Projekte sowie Unterstützungen von Veranstaltungen und Entwicklungsmaßnahmen im Hallenradsport besprochen. Es ging insbesondere darum, welche Projekte weiterhin unterstützt und wie die vorhandenen finanziellen Mittel dafür eingesetzt werden sollen. Ein zentraler Schwerpunkt in diesem Jahr ist die Weltmeisterschaft 2026 in Derby (Großbritannien). Ein erheblicher Teil des Budgets wird für die Unterstützung internationaler Sportler und Projekte im Zusammenhang mit der WM verwendet. Der ICWW plant wie im letzten Jahr mit einem Stand vor Ort zu sein. Darüber hinaus wird geprüft, ob gemeinsam mit dem Veranstalter weitere Möglichkeiten geschaffen werden können, um internationale Sportler mit z.B. Unterbringungen zu unterstützen. Auch 2026 wird der ICWW mehrere Ausbildungs- und Trainingsmaßnahmen unterstützen. Eine internationale Trainerausbildung wird in diesem Jahr erneut durch Kathrin Igel und Daniela Keller organisiert. Langfristig ist geplant, diese Ausbildung ab 2027 auch in anderen Regionen, etwa in Osteuropa, durchzuführen. Zusätzlich wird ein Trainingscamp in Bokod (Ungarn) vom 03.-08. August 2026, unterstützt durch den VfH Worms, stattfinden. Darüber hinaus fördert der ICWW weiterhin die Ausbildung von Kommissären für Kunstrad und Radball, insbesondere in schwächeren Nationen. Ein großer Tagesordnungspunkt war die Vorstellung und Besprechung der einzelnen Projekte in Ungarn, Italien, Kolumbien, Peru, Mexiko, Ruanda, Belgien, Malaysia, Ukraine, Großbritannien und Hong Kong. Dieses Jahr wurde das Projekt Ruanda besonders hervorgehoben. Seit letztem Jahr konnten dort trotz schwieriger Rahmenbedingungen sehr positive Entwicklungen und Fortschritte festgestellt werden. Für dieses Jahr ist geplant, dass erstmals ein Sportler aus Ruanda und somit der erste Sportler vom Kontinent Afrika an einer Weltmeisterschaft teilnimmt. Zur Jahresmitte plant der ICWW einen Austausch mit den Paten, um den Fortschritt der Projekte und Maßnahmen zu betrachten. Das Treffen endete schließlich mit einem Ausblick auf die beginnende World Cup-Serie und einem gemeinsamen Besichtigung des ICWW-Radlagers in Gau-Algesheim.
Wer sich näher für die einzelnen internationalen Projekte interessiert oder mehr über aktuelle Maßnahmen erfahren möchte, kann sich jederzeit gerne an den ICWW wenden.